Im Abenteuertourismus geht es darum, sich selbst zu inspirieren, neue Landschaften und Kulturen kennen zu lernen und körperlich aktiv zu sein. Juneau, die Hauptstadt des 49. US-Bundesstaates Alaska, eignet sich hervorragend für einen Abenteuerurlaub.
Besucher von Juneau können sich wie Einheimische fühlen und das Beste von Alaska erleben, indem sie sich mit der Natur in dem einzigartigen, lebhaften „auf den Kopf gestellten“ Regenwald, eingebettet in dem mächtigen Tongass National Forest, verbinden.

In diesem botanischen Gartenparadies kann man die einzigartigen, auf dem Kopf stehenden Blumentürme, die aus umgedrehten Fichten und Hemlocktannen farbenfrohes Laub spenden, besichtigen. Geführte Touren an Bord von leicht zugänglichen Shuttles führen durch das Innere des Regenwaldes, wo man alles über diese faszinierende Umgebung erfährt. Atemberaubende Ausblicke auf Juneau und das Mendenhall Valley erwarten Dich auf der Spitze des Thunder Mountain (180 m). Vom Atrium des Besucherzentrums, das mit faszinierenden hängenden Gärten und Blumenausstellungen geschmückt ist, kann man einen Blick auf einen aktiven Alaska-Weißkopfseeadlerhorst werfen.

Eine 60- bis 90-minütige geführte Tour ist ein Erlebnis und führt tief ins Herz des Tongass-Nationalwaldes, des größten gemäßigten Regenwaldes Nordamerikas. Der Garden Gift Shop und das Garden Café befinden sich im Atrium. Täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet von Mai bis September.

Das Abenteuer in Juneau kann weitergehen, z.B. mit der Geschichte des Goldrausches oder der Erkundung eines Gletschers. Davon hat Juneau ja einige, einer davon sticht heraus. Der Mendenhall Glacier liegt 1555 Meter über dem Meer und ist ein kleiner, aber sehenswerter Ausläufer des Juneau Icefield, welches mit 4000 qkm das größte Eisfeld Alaskas ist. Seinen Beinamen „Drive-In-Gletscher“ erhielt er, weil er von Juneau aus auf einer 20 Kilometer langen Straße zu erreichen ist. Über einen schmalen Pfad gelangt man zu einer geheimnisvollen Eishöhle. Es erwartet Dich eine imponierende und doch spannungsreiche Stille. Das Eis schimmert in verschiedenen Blautönen und die Wände glitzern wie Diamanten. Vom Besucherzentrum führt ein Weg zum Gletschersee. Bitte warm anziehen, der Wind ist bissig kalt.

Aber, mit wandern alleine will ich mich nicht abfinden. Eine Erkundung des Gletschers wäre nicht vollkommen ohne einen Helikopterflug. „Flightseeing“ ermöglicht eine spektakuläre Aussicht auf die riesigen ewigen Eisfelder. Von oben sieht alles noch eindrucksvoller auf. In den Heli passen sechs Leute. Wir verlassen Juneau und fliegen über Regenwälder, Berggrate und Gipfel, die uns einen dramatischen Einstieg auf Mendenhall Gletscher bieten. Überflogen werden auch der Herbert-Gletscher, Taku-Gletscher, Zitronen-Gletscher und Norris-Gletscher. Die Gegend um Juneau, und Alaska, ist einfach atemberaubend – Natur pur, Freiheit pur (ich werde nie verstehen, wie man in einer Stadt wie New York leben kann). Ein Abenteuer, an das ich mich noch sehr lange erinnern werde.

Wer mehr über Lachse erfahren möchte, die in den umliegenden Gewässern schwimmen, kann die Zuchtanstalt Douglas Island Pink and Chum Inc. besuchen. Ein besonderer Höhepunkt bei der man aktiv sein und die Schönheit der Naturlandschaft genießen kann ist eine Kajaktour durch die Wildnis. Vielleicht trifft man dabei auch noch auf Wale. Seit ich es das erste Mal ausprobiert habe, bin ich ein Fan von Kajak fahren. Ein super Freizeitvergnügen, ganz besonders, wenn man einen Gletschersee erkunden kann. Kajaks kann man sich z.B. bei Alaska Boat & Kajak Rental ausleihen bzw. auch geführte Paddeltouren zu den Walen buchen.

Alaska’s Hauptstadt, mit seinen bunten Häusern und tiefgrünem Wasser, erreicht man nur per Schiff oder Flugzeug.





